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„Während die Weidetierhalterinnen und Weidetierhalter seit Jahren landesweit – ob mit oder ohne Wolf – ums Überleben kämpfen, bleibt die Bundesregierung im Alltagsmodus. Statt endlich einen Rettungsring zu werfen verweist sie auf das rettende Ufer auf der anderen Seite des Ozeans. Wenn dies als Hohn empfunden wird ist das gut nachzuvollziehen. Dabei hatte das Fachgespräch am vergangenen Montag zum Thema Herdenschutz im Landwirtschaftsausschuss des Bundestages klare Botschaften: ein funktionierender und angemessen finanzierter Herdenschutz ist dringend notwendig, auch schon bevor der Wolf zuwandert.“, so Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag zur Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 9/541.

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„DIE LINKE fordert Bundesregierung und Union/SPD-Koalition auf: Lasst die Schäferinnen und Schäfer nicht am langen Arm verhungern! Sie werden zwingend gebraucht und müssen für ihre wichtige gesellschaftliche Arbeit für den Natur-, Klima- und Hochwasserschutz sowie für die biologische Vielfalt endlich angemessen bezahlt werden!

In den gerade laufenden Verhandlungen zum Bundeshaushalt müssen endlich zusätzliche Weichen dafür gestellt werden. Die Weidetierhaltung, gerade von Schafen und Ziegen, muss endlich durch das mehrfach angekündigte Bundesprogramm gefördert und durch ein Herdenschutzkompetenzzentrum unterstützt werden. DIE LINKE fordert das seit Jahren, die Koalition muss hier endlich handeln.

Hier die Antwort der Bundesregierung.