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„Dass die EU-Kommission die Immunokastration mit den Vorschriften der ökologischen Schweinehaltung nicht für vereinbar hält, ist in der Sache unsinnig und führt zu einer maximalen Verunsicherung unter den sauenhaltenden Öko-Betrieben. Dabei sind sowohl Immunokastration als auch Ebermast zwei international anerkannte Optionen, um ganz aus der chirurgischen Ferkelkastration auszusteigen, was längst überfällig ist. Die Bundesregierung muss ihre EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um den Einsatz der Immunokastration in der ökologischen Schweinhaltung auf EU-Ebene zu sichern“, so Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, bezüglich der Sonder-Agrarministerkonferenz zur Nutztierhaltung am 27. August. Tackmann weiter:

„Gleichzeitig braucht die Nutztierhaltung in Deutschland insgesamt ein langfristiges Zielbild für den nötigen Umbau. Die Machbarkeitsstudie und Folgenabschätzung zu den Empfehlungen des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung müssen unverzüglich vorgelegt und ein konkreter Fahrplan erarbeitet werden. Das Staatsziel Tierschutz muss endlich konsequent umgesetzt und Planungssicherheit für die Tierhaltenden hergestellt werden. Der Umbau muss gefördert und die gegebenenfalls entstehenden Mehrkosten für höhere Standards fair in der gesamten Lieferkette verteilt werden. Das gesamte Ernährungssystem gehört auf den Prüfstand um es sozial, ökologisch und ökonomisch auf verantwortbare, zukunftsfähige Füße zu stellen.“

 

0639 / 26. August 2020
Pressemitteilung von Kirsten Tackmann

F.d.R. Benjamin Wuttke

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