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„Die Bekämpfungsmaßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner sind sehr teuer. Betroffene Kommunen müssen im Jahr 2013 Kosten von über 100 Euro pro ha einsetzen, um ihre Bevölkerung zu schützen. Das summiert sich in meinem Nordwestbrandenburger Heimatwahlkreis in einigen Fällen zu mehreren zehntausend Euro. Die Bundesregierung lehnt trotzdem aus formalrechtlichen Gründen eine finanzielle Unterstützung ab“, erklärt Dr. Kirsten Tackmann. Die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion hatte die Bundesregierung nach finanzieller Unterstützung aus dem Bundeshaushalt gefragt.

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„Kontakt zu den feinen Härchen der Raupen des Eichenprozessionsspinners haben schwere gesundheitliche Auswirkungen auf Menschen. Zur Bekämpfung eignet sich das umweltverträgliche Mittel Dipel ES. Vermutlich aus Kostengründen ist es noch immer nicht regulär für die Ausbringung aus der Luft in der Nähe von bewohntem Gebiet zugelassen. Die rot-rote Brandenburger Landesregierung hat daher eine Ausnahmezulassung beantragt.

Ich fordere die Bundesregierung auf, sowohl das Biozid Dipel ES so umfassend wie möglich zur Bekämpfung des Eichenschädlings zuzulassen, als auch die Kommunen bei ihrer enormen finanziellen Belastung durch den Eichenprozessionsspinner nicht alleine zu lassen. Ein Liter des Biozids kostet 61 Euro ohne Ausbringungskosten. Drei Liter werden pro Hektar gebraucht.“

Die Antwort der Bundesregierung: 130308_AntwBR_schrA_Eichenprozessionsspinner_Neonikotinoide