alt= alt= alt=

START  |  AKTUELLES  |  PRESSE   |  ZUR PERSON   |  FOTOSTRECKE  |  KONTAKT

„Grüne und Linke fordern in ihrem gemeinsamen Antrag eine grundlegende Reform des EU-Zulassungsverfahrens für Gentech-Pflanzen. Insbesondere sollen die langfristigen, ökologischen, gesundheitlichen und sozio-ökonomischen Effekte dieser Risikotechnologie besser berücksichtigt und erforscht werden. Den aktuellen Vorschlag der griechischen Ratspräsidentschaft für nationale Anbauverbote lehnt die Opposition ab,“ erklärt Dr. Kirsten Tackmann. Heute debattiert der Bundestag über einen Antrag der Fraktion DIE LINKE und der Fraktion Bündnis ´90/Die Grünen (Bundestagsdrucksache 18/1453, „Vorbehalte der Bevölkerung gegenüber der Agro-Gentechnik anerkennen – Gentechnikfreiheit im Pflanzenbau dauerhaft sichern“).

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„DIE LINKE will die Agro-Gentechnik EU-weit verbieten. Auch 80 Prozent der Menschen lehnen Gentech-Pflanzen ab. Deshalb sind für uns nationale Anbauverbote nur eine zweitbeste Lösung. Aber besser als nichts. Was jedoch momentan durch die griechische Ratspräsidentschaft als opt-out-Vorschlag auf dem Tisch liegt, ist völlig inakzeptabel. Bei näherem Hinsehen erkennt man das vergiftete Angebot. Unannehmbar ist zum Beispiel, dass Gentech-Konzerne auf Augenhöhe mit EU-Mitgliedstaaten verhandeln sollen.

Darum fordern wir die Bundesregierung auf, diesen opt-out-Vorschlag abzulehnen.

Stattdessen muss es ein Zulassungs-Moratorium geben, das EU-Zulassungsverfahren gründlich überarbeitet und der Anbau des Gentech-Mais 1507 abgelehnt werden.“

 

Hier finden Sie den Antrag.