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Die Probleme bei Langstreckentransporten von lebenden Tieren sind nach wie vor ungelöst. Aus Sicht der LINKEN müssen lebende Tiere überhaupt nicht über lange Strecken transportiert werden. Zur Schlachtung sowieso nicht. Aber auch zu Zuchtzwecken ist der Transport von Sperma und Eizellen sinnvoller. Deshalb müssen Lebendtiertransporte in Drittländer sofort ausgesetzt und zeitnah verboten werden. Die Sicherung der tierschutzrechtlichen Mindeststandards bis zum Empfangsort kann nicht gesichert werden, wird aber vom EuGH gefordert. Der Bund muss endlich das Dilemma der Vollzugsbehörden aufgrund fehlender rechtsicherer Rahmensetzungen beenden.“ so Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag zur Dokumentation „Tiertransporte grenzenlos – Leder für Deutschland“, die am 18. Februar 2020 im ZDF ausgestrahlt wurde.

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„Doch auch die politischen Ursachen müssen klar benannt werden. Ohne kostendeckende Erzeugerpreise für Produkte aus einer nachhaltigen Tierhaltung werden jedes Jahr mehr Kälber zu Dumping-Preisen verkauft oder exportiert. Es braucht faire Erzeugerpreise, die politische Rahmenbedingungen benötigen. Im Interesse der Tiere, der Veterinärämter und der Erzeugerbetriebe. Nutztiere sind Lebewesen, für deren Obhut wir Verantwortung übernommen haben. Sie dürfen nicht verramscht werden. Langstreckentransporte lebender Nutztiere sind mit dem Staatsziel Tierschutz unvereinbar. Dem muss bundesgesetzlich endlich ein Riegel vorgeschoben werden.“