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„Zurecht hat die Bundesregierung gefordert, dass Tiertransporte bei zu hohen Temperaturen konsequent abgelehnt werden müssen. Verantwortung für die Umsetzung sieht sie aber mal wieder nur bei anderen, statt eines eigenen Beitrags zur Lösung der strukturellen Probleme und zur Schließung von Regelungslücken.“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, die Antwort der Bundesregierung auf die schriftlichen Fragen Nr. 7/371 und 7/372.

Dr. Kirsten Tackmann weiter: „Die Bundesregierung geht davon aus, dass hohe Temperaturen in den Sommermonaten vorhersehbar und somit planbar sind. Das ist eine kühne Behauptung, auch angesichts der langen landwirtschaftlichen Zyklen. Besser wäre es ernsthaft darüber nachdenken, wie Tiertransporte über lange Distanzen vermieden werden können – erst Recht in den Sommermonaten. Tiertransporte in Drittländer müssen ganz verboten werden. Aus Sicht der LINKEN kann Fleisch statt Schlachttiere, Eizellen oder Sperma statt Zuchttiere transportiert werden. Lebendtiertransporte über lange Strecken sind vollkommen unnötig. Das kann unabhängig vom Wetterbericht sofort beschlossen werden.“

Hier die Antwort der Bundesregierung auf die schriftlichen Fragen Nr. 7/371 und 7/372.