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Da war was los in Pritzwalk: Drei Minister, darunter ein stellvertretender Ministerpräsident, die Vizepräsidentin des Landtages, eine Bundestagsabgeordnete, fünf Landtagsmitglieder, ein Landratskandidat und nicht zuletzt über 100 interessierte Besucherinnen und Besucher trafen sich am Freitagabend im Sudhaus der Alten Mälzerei zur Regionalkonferenz. So viel Politikprominenz und Menschen, die einfach Lust darauf hatten über die Notwendigkeiten der zukünftigen Politik im Land Brandenburg zu diskutieren, kommen wirklich nur selten zusammen. Die angesprochenen Inhalte waren vielfältig.

Über 100 Gäste nahmen an der Regionalkonferenz in Pritzwalk teil.

Die Linke als Veranstalter fand einen sehr guten Weg mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Wer langwierige Referate der “Promis” erwartet hatte, war erstaunt, das nach einem kurzen Eingangsstatement des Landesvorsitzenden und Finanzminister Christian Görke gleich in übersichtlichen Arbeitsgruppen weiter getagt wurde. Dabei waren die Minister und Abgeordneten für jeden “greifbar”. Jeder Interessierte konnte sich in das Fachgespräch einbringen. Und das taten sie auch eifrig. Die Arbeitsgruppen befassten sich mit “Gute Arbeit und Zukunftsfähige Kommunalfinanzen”, “Gesund aufwachsen, leben und alt werden”, “Bildung” und “Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Willkommenskultur in Brandenburg”. Die jeweils zuständigen Fachminister stellten die Inhalte des Landtagswahlprogrammes der Linken in Brandenburg vor und hörten sehr genau hin, welche Ergänzungsvorschläge und Hinweise die Teilnehmerinnen vorbrachten. Die Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann leitete die Arbeitsgruppe “Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Willkommenskultur in Brandenburg”, an der auch Justizminister Helmuth Markov teilnahm.

Nach einer ganzen Reihe von Regionalkonferenzen in den unterschiedlichen Himmelsrichtungen Brandenburgs werden die gesammelten inhaltlichen Vorschläge dann bis Juni 2014 in ein endgültiges Wahlprogramm der Partei eingearbeitet. Pritzwalk war der Ausrichtungsort der Konferenz für die Kreise Prignitz, OPR, Oberhavel, Barnim und Uckermark.

Von allen Beteiligten – auch den Ministern – kam ein sehr positives Echo auf die Regionalkonferenz. Viele gingen mit neuen Argumenten, Ideen und Anregungen nach hause. Das Gesprächsklima, die thematische Offenheit und Bereitschaft zuzuhören waren wirklich toll.

Kirsten Tackmann (2.v.li.) in der Workshop-Diskussion.