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„DIE LINKE fordert seit Jahren mehr Geld für das Bundesprogramm Ökolandbau. Doch statt den Etat aufzustocken, wurde das Programm für andere Landnutzungsformen geöffnet. Damit ist die Erkennbarkeit des Förderziels und Transparenz verloren gegangen.“ sagt MdB Dr. Kirsten Tackmann.
Die Agrarpolitikerin der Fraktion DIE LINKE. hatte die Bundesregierung nach der Förderung und Wirkung des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere nachhaltige Landnutzungsformen befragt.

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„DIE LINKE hatte nicht nur die Öffnung über den Ökolandbau hinaus kritisiert sondern auch, dass für die zusätzlichen Aufgaben nicht mehr Geld eingestellt wurde. Die aktuelle Antwort der Bundesregierung auf unsere Kleine Anfrage bestätigt nun meinen Verdacht, dass der Ökolandbau seit drei Jahren immer weniger Geld aus dem Topf bekommt, der ursprünglich nur für ihn gedacht war.

Im Vergleich zu 2011 wurden 2013 wurden von den rund 15 Millionen Euro nur noch 75 Prozent für Info-Management und Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen im Ökolandbau ausgegeben. Das ist eine falsche politische Weichenstellung. Zumal auch die Bundesregierung bestätigt, dass die Entwicklung des heimischen Angebots weit hinter der Nachfrage zurückbleibt.

Es gibt demnach besonders für den heimischen Ökomarkt noch viel zu tun. Deshalb werden wir auch in diesem Jahr im Bundeshaushalt nicht nur eine Aufstockung der Mittel von 17 auf  25 Millionen Euro fordern, sondern auch die Rückkehr des Bundesprogramms zur ausschließlichen Förderung des Ökolandbaus.“

Die Antwort der Bundesregierung finden Sie hier.