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„Wenn sich alle große Lebensmittelkonzerne in einer gemeinsamen Resolution gegen eine Deregulierung des Agrogentechnik-Rechts zu Gunsten der sogenannten neuen Pflanzenzüchtungsmethoden wenden, dann ist das bemerkenswert.

… Zumal sich nach der Veröffentlichung einer Studie der Europäischen Kommission zum Status der Neuen Gentechnikverfahren Stimmen aus dem liberalen, konservativen und auch teilweise grünen Lager offen für mehr Spielraum im Agrogentechnik-Recht zeigten. Dagegen blieb DIE LINKE immer klar auf der Position des Urteils des Europäischen Gerichtshofs, dass auch die sogenannten neuen Züchtunhgstechniken Agro-Gentechnik sind und der entsprechenden Regulierung unterliegen. EU-Kommission, Bundesregierung und Koalition sollten weiter dem Vorsorgeprinzip als Priorität folgen, jetzt erst Recht. Mehr Nachhaltigkeit ist auch in der Landwirtschaft nötig, aber Heilsversprechen der Lobby Neuer Gentechnik werden nicht gebraucht. Stattdessen wird ein Systemweschsel gebraucht hin zu einer regionaleren, klimagerechteren und sozialeren Lebensmittelproduktion.“, so Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

Berlin, 26.05.2021

Hier die Resolution des Lebensmitteleinzelhandels in der Originalfassung.