alt= alt= alt=

START  |  AKTUELLES  |  PRESSE   |  ZUR PERSON   |  FOTOSTRECKE  |  KONTAKT

Die Bundesregierung kann due Anbauvorteile von Miscanthus nicht länger negieren. Neue Anbausysteme von Agroforst über Nutzhanf bis hin zu Miscanthus müssen ausgebaut, gefördert und weiter erforscht – und nachhaltige, regionale Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen unterstützt werden.

Bundesregierung lernt, aber längst nicht schnell genug

„Dass die Bundesregierung Anbauvorteile von Miscanthus (Chinaschilf) kennt, ist immerhin erfreulich. Doch die Forschung ist längst viel weiter. Miscanthus liefert nicht nur eine hohe Ertragsleistung und eine vielseitige stoffliche Verwendung, sondern bietet zudem ein hohes CO2 Bindevermögen. Aber die Bundesregierung negiert dieses Potenzial. Dabei wäre konsequente Unterstützung notwendig, denn die Landwirtschaft muss auch im eigenen Interesse einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, ohne dabei ihre Versorgungsfunktion zu vernachlässigen.

Ein einfaches ‚Weiter so‘ in der Agrarpolitik ist für DIE LINKE keine Option. Neue Anbausysteme von Agroforst über Nutzhanf bis hin zu Miscanthus müssen ausgebaut, gefördert und weiter erforscht werden. Dazu gehört auch die Unterstützung nachhaltiger, regionaler Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen. DIE LINKE setzt sich für eine strukturreiche Landschaft ein, in der die Landwirtschaft von der man leben kann eine wichtige Partnerin ist im Interesse der biologischen Vielfalt, der Lebensräume und des Klimaschutzes.“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE Linke die Antwort der Bundesregierung auf die schriftliche Frage zum Potential von Miscanthus (Frage Nr. 3/136).

Hier die Antwort der Bundesregierung.