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Dispozinsen deckeln – Überschuldungsfalle beenden

„DIE LINKE hat heute einen Antrag eingebracht zur Deckelung der Dispo- und Überziehungszinsen. So soll verhindert werden, dass Banken Notsituationen ihrer Kundschaft zum eigenen Vorteil ausnutzen. Im Durchschnitt verlangen sie fast 10 Prozent Dispo-Zinsen, was bei einem EZB-Leitzins von null Prozent ein geradezu traumhaftes Geschäft ist. Sie holen es sich nicht nur bei Sorglosen beim Umgang mit Geld, sondern auch bei denen, die ohnehin wenig haben. Dieses unlautere Geschäft muss unterbunden werden. Deshalb fordert DIE LINKE den Zinssatz für Dispo- und  Überziehungskredite auf maximal 5 Prozentpunkte über dem Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank zu begrenzen sowie die Gebühren der Banken entsprechend zu deckeln.“, so Dr. Kirsten Tackmann zum LINKEN Antrag „Dispozinsen deckeln – Verbraucherinnen und Verbraucher vor Überschuldungsfalle schützen“ (Drs.19/6525), der heute in die erste Lesung geht.

Antrag „Dispozinsen deckeln – Verbraucherinnen und Verbraucher vor Überschuldungsfalle schützen“

Viele Kreditinstitute verlangen nach wie vor hohe Dispozinsen von ihren Kund*innen (9,72% im Schnitt). Mehr Kostentransparenz und Selbstverpflichtungen der Banken zeigen keine Wirkung. Überhöhte Dispozinsen treffen vor allem Erwerbslose, Alleinerziehende und Niedrigverdiener*innen. Deswegen wollen wir den Zinssatz für Dispo- und Überziehungskredite auf 5 Prozentpunkte über dem EZB-Leitzinssatz deckeln, Kostenverlagerungen unterbinden und Verbraucherzentralen wie Schuldnerberatungsstellen stärken.