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„Der Tod eines rumänischen Erntehelfers in Bad Krozingen ist schrecklich und muss alle an ihre besonders hohe Verantwortung für das Leben der Saisonarbeitskräfte erinnern. Die Hintergründe dieses Todesfalls müssen umgehend aufgeklärt und unverzüglich Schlussfolgerungen daraus gezogen werden. Wenn der Infektionsschutz für Saisonarbeitskräfte nicht sicher umgesetzt wird, ist ihr Einsatz unverantwortbar. Erst recht, wenn es nicht um Kulturen der Grundversorgung oder gesunden Ernährung geht.“, so Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.

Tackmann weiter: „Die ausländischen Saisonarbeitskräfte sind die am meisten sozial benachteiligte Gruppe in der Landwirtschaft, obwohl sie auch zu unserer Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln aus einheimischer Produktion in den nächsten Monaten wesentlich beitragen. Unsere Versorgung darf nicht auf Kosten ihrer Gesundheit und körperlichen Unversehrtheit gesichert werden. Infektionsschutzmaßnahmen müssen oberste Priorität haben. Arbeitgeberinnen und Arbeitsgeber haben hier eine besonders hohe Verantwortung, aber auch Gesetzgeber und Vollzugsbehörden. Fahrlässigkeit oder Ignoranz darf weder wissentlich noch unwissentlich geduldet, sondern muss angemessen bestraft werden. Wenn sich die Infektionsschutz – Auflagen im Gegenzug zur Lockerung des Einreiseverbots für Saisonarbeitskräfte als nicht umsetz- oder durchsetzbar erweisen, muss sie unverzüglich widerrufen werden.“