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„Gerade in Zeiten von massiven Quotenkürzungen aufgrund wegbrechender Fischbestände muss Transparenz und Kontrolle die Vernünftigen schützen. Nur so wird das nötige Vertrauen in die Gemeinsame EU-Fischereipolitik geschaffen. Das Ökosystem Meer und die regionalen Fischereibetriebe brauchen diesen Schutz. Die bisherigen Kontrollvorschriften müssen dringend aktualisiert werden. Die Bundesregierung muss sich kommende Woche auf EU-Ebene für eine ambitionierte Fischereikontrolle stark machen – im Interesse von Mensch und Natur.“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, die Antwort der Bundesregierung auf die schriftliche Frage zur Novelle der EU-Fischereikontrollverordnung.

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„Die elektronische Fernüberwachung bietet dabei eine technisch sichere und seit vielen Jahren erprobte Möglichkeit um sicherzustellen, dass alle nicht mehr Fische aus dem Meer fangen als vertretbar und genehmigt. Das ist auch ein wichtiges Instrument für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung. Die Installationskosten dieser Systeme müssen aus EU-Mitteln finanziert werden, um gerade die am meisten unter den Quotenkürzungen leidenden handwerklichen Betriebe zu unterstützen und für die Strategie zur mittel- und langfristigen Stabilisierung der Fischbestände mit ins Boot zu holen. Die zögernde Haltung der Bundesregierung ist an dieser Stelle verantwortungslos. Jetzt braucht es entschlossenes Handeln zur dringend notwendigen Verbesserung der Fischereikontrollen in EU-Gewässern“.

Hier finden Sie die Antwort auf die Schriftliche Frage 6/127.