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„Eine Waldbeauftragte oder ein -beauftragter der Bundesregierung kann durchaus zur Überwindung des strategischen Stillstands in der Waldpolitik beitragen. Aber nur, wenn das mehr als ein neues Türschild ist. Der eher allgemeine Verweis auf die Unterstützung des Ministeriums bei der Fortführung der Waldstrategie 2020 ist dafür aber vollkommen unzureichend.“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag die Antwort der Bundesregierung auf die schriftliche Frage Nr. 12/115.

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

Die Waldstrategie 2020 wurde im November 2011 noch von der damaligen Ministerin Ilse Aigner mit großem Bahnhof veröffentlicht. Ein Minister und eine Ministerin später ist klar: hier wurde mehr versprochen als geliefert. Auch der Webauftritt zeugt davon. Die letzte Aktualisierung ist mehr als zwei Jahre her. Eine konkrete Aufgabenbeschreibung konnte oder wollte die Bundesregierung nach sechs Monaten Einarbeitungszeit des Beauftragten nicht benennen. Dabei soll mittlerweile die Waldstrategie 2050 in den Blick genommen werden. DIE LINKE fordert daher eine umfassende und kritische Analyse der Waldstrategie 2020 als Grundlage der Waldstrategie 2050. In die strategische Weiterentwicklung müssen sowohl Verbände, Zivilgesellschaft und auch das Parlament einbezogen werden. Diesen Dialogprozess zu organisieren wäre sehr verdienstvoll für einen Waldbeauftragten.“

Berlin, 19.12.2018

Hier die Antwort der Bundesregierung.