alt= alt= alt=

START  |  AKTUELLES  |  PRESSE   |  ZUR PERSON   |  FOTOSTRECKE  |  KONTAKT

Runder Tisch zu Wald und Wild hat Potenzial

„Die Jagd kann und soll einen Beitrag zur Bewältigung der Krise in den Wäldern leisten. Das Bundesjagdgesetz muss einen Dreiklang aus angepassten Wildbeständen an das Waldökosystem, einer stärkeren Berücksichtigung wildökologischer Nutzungsansprüche und eine neue Partnerschaft zwischen Jagdausübungsberechtigten und Waldbesitzenden sichern. Der Vorschlag eines Runden Tisches zu Wald und Wild ist sehr sinnvoll, um dieses Ziel zu erreichen. Dazu gehört auch die gemeinsame Entwicklung eines Leitbilds Jagd zur langfristige Orientierung auf Gemeinwohlinteressen.“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, den Vorschlag zur Einrichtung eines Runden Tisches zu Wald und Wild im Zuge der Novelle des Bundesjagdgesetz und die Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage Nr. 8/393.

Bundesregierung verspielt mit Unwissenheit bei Agroforstsystemen die Zukunft

„Die geballte Unwissenheit der Bundesregierung beim Thema Agroforstsysteme ist schockierend. Sie hat immer noch nicht verstanden, dass es bei Agroforst um weit mehr als Kurzumtriebsplantagen geht. Das ist nicht nur peinlich, sondern auch ein Tritt in den Allerwertesten für die Landbewirtschaftenden und Forschergruppen, die sich seit vielen Jahren für die Nutzung der Potenziale von Agroforstsystemen für mehr Klima,- Boden- und Gewässerschutz auf Landwirtschaftsflächen engagieren. Die Bundesregierung muss endlich aufwachen und zeigen, dass sie ihr Versprechen aus dem Klimaschutzprogramm, den Ausbau der Förderung von Agroforstsystemen, ernst meint.“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Rechtliche Verankerung der Agroforstwirtschaft als Voraussetzung für mehr Agroforstsysteme in Deutschland“ (Drs. 19/21759).

LINKE wills wissen – Agroforst

Agroforstsysteme können einen wesentlichen Beitrag für mehr Klima-, Arten-, Boden- und Gewässerschutz leisten, bei gleichbleibenden wirtschaftlichen Erträgen. Trotzdem stehen Landwirte vor erheblichen Herausforderungen, wenn sie Agroforstsysteme auf ihren landwirtschaftlichen Flächen etablieren möchten, für die es konkreter Lösungsansätze auf Bundesebene bedarf. Die Koalition hat Interesse an dem Thema bekundet, sieht jedoch noch Gesprächsbedarf. Die Antworten auf die Kleine Anfrage können dabei hilfreich sein.

Tackmanns Bundestagsreport: Agroforstsysteme – altes Wissen nutzen und weiterentwickeln

Agroforstwirtschaft ist eine Form der Landnutzung, bei denen Gehölze mit Acker- oder Grünlandnutzung sowie Tierhaltung auf derselben Fläche kombiniert werden. Scheint unkompliziert. Aber weil in der Fördersystematik eine solche gleichzeitig Nutzung nicht vorgesehen ist und die Gräben in Deutschland zwischen Land- und Forstwirtschaft tief sind und schwer zu überwinden, wird es dann doch kompliziert. Manchmal wird es aber auch einfach nur kompliziert gemacht.

Tackmanns Halbzeit – Rechenschaft für 19. Wahlperiode geht online

„Das Bergfest einer schleppend begonnenen, aber trotzdem sehr intensiven Wahlperiode ist vorbei. Ein ‚Fest‘ war auch sowieso unangebracht angesichts der vielen ungelösten gesellschaftspolitischen Großkonflikte. Viel Arbeit für Bundestagsabgeordnete, erst Recht für eine LINKE. Nicht nur fachpolitisch bei Agrar, Forst und Fischerei, sondern auch im ländlichen Heimatwahlkreis 56, also Prignitz, Opstprignitz-Ruppin und Teile des Havellandes. Um diese Arbeit transparent für Wählerinnen und Wähler abzurechnen und gleichzeitig die Ergebnisse leicht zugänglich zu machen, haben wir sie grafisch aufbereitet – anschau- und nachlesbar auf www.kirsten-tackmann.de unter ‚Tackmann’s Halbzeitbilanz I 19. Wahlperiode‘“., so Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE zum Online-Gang ihrer Halbzeitbilanz. Wer wissen will welche parlamentarischen Initiativen die Brandenburger Bundestagsabgeordnete in der ersten Hälfte der aktuellen Wahlperiode auf den Weg gebracht hat, kann sich auf dem Plakat durchklicken.