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Änderung Bundesjagdgesetz muss zur Lösung der Ursachen zu hoher Schalenwildbestände beitragen

„Die Bundesregierung hat die für Ende 2019 angekündigte Änderung des Bundesjagdgesetzes nun auf das erste Halbjahr 2020 verschoben. Aber besser spät als nie. Denn regional hohe Schalenwildbestände tragen dazu bei, dass laut Bundeswaldinventur ein Drittel der Laubbäume in Deutschland Verbissschäden aufweisen. Das ist nicht nur ein ökologischer und ökonomischer Verlust, sondern gefährdet Wiederaufforstung und Waldumbau.“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion „Änderung des Bundesjagdgesetzes zur Unterstützung des naturgemäßen Waldumbaus“.

LINKE will’s wissen – Jagdgesetz-Änderung zur Unterstützung Waldumbau

Die aktuelle Lage im Wald ist dramatisch. Die Waldstrategie 2020 hinterlässt den heimischen Wald im kranken Zustand. Eine ehrliche Analyse und wirkungsvolle Schlussfolgerungen sind zwingend notwendig. Auch beim Thema Jagd muss die Ausgangslage und die künftigen Herausforderungen neu bewertet werden und in die angekündigte Novelle des BJagdG einfließen.

Tackmanns Bundestagsreport – Wald

Auch für den Wald gilt, es geht kein einfaches weiter so. Der scheinbar gerade erst gerettete heimische Wald ist weiter in Gefahr. Denn nach mehreren schwere Orkanen, zwei Dürrejahren und Waldbränden mit nicht gekanntem Ausmaß ist nichts mehr wie es war. Ob dieses Mal die Ursachen schnell genug behoben werden, ist nicht sicher. Denn auch der beginnende Klimawandel gehört zu den Ursachen. nun droht auch dem Wald, dass er die Zeche für unseren Lebenswandel zahlt.

Wald – die Lage ist dramatisch

Auch für den Wald gilt, es geht kein einfaches weiter so. Der scheinbar gerade erst gerettete heimische Wald ist weiter in Gefahr. Denn nach mehreren schwere Orkanen, zwei Dürrejahren und Waldbränden mit nicht gekanntem Ausmaß ist nichts mehr wie es war. Ob dieses Mal die Ursachen schnell genug behoben werden, ist nicht sicher. Denn auch der beginnende Klimawandel gehört zu den Ursachen. nun droht auch dem Wald, dass er die Zeche für unseren Lebenswandel zahlt.

Wald und Forstleute brauchen dringend Hilfe

„Die Lage im Wald ist dramatisch. Da waren sich die Sachverständigen in der Ausschuss-Anhörung einig. Die Waldstrategie 2020 läuft aus und hinterlässt den heimischen Wald im kranken Zustand. Die Hilfe von Bundesregierung und Koalition beschränkt sich weiter auf Geldangebote, Therapiekonzepte sind allenfalls schemenhaft zu erkennen. Das ist eine schlechte Bilanz. Ohne ehrliche Analyse und wirkungsvolle Schlussfolgerungen wird die Zukunft verspielt. Eine Waldstrategie 2050 kann nur erfolgreich sein, wenn jetzt ebenso schnell wie konsequent die richtigen Entscheidungen fallen“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag die gestrige öffentliche Anhörung zum Wald.