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„Statt Gülletransporte deutlich zu begrenzen setzt die Bundesregierung wieder nur auf rein technische, im Übrigen auch teure Maßnahmen zur Vermeidung von Havarien. Wirksamer wäre aber die Vermeidung von Transporten durch Reduktion zu hoher regionaler Viehbestände.

So könnte das Gülleaufkommen auf die Menge gedeckelt werden, die für die Düngung auf den Flächen vor Ort gebraucht wird.“, so Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE zur Antwort der Bundesregierung auf ihre Frage zu den Angaben des Statistischen Bundesamtes über die steigenden Zahlen von Unfällen bei Gülletransporten. Tackmann weiter:

„DIE LINKE will, dass die Tierbestände an die Standortbedingungen angepasst werden. Wir brauchen  eine umweltverträglichere regionale Verteilung der Nutztierbestände. Das wäre eine sinnvollere Strategie statt weiter auf die Gülleentsorgung in tierhaltungsarmen Regionen mit langen Gülletransportwegen zu setzen und das steigende Unfallrisiko in Kauf zu nehmen. DIE LINKE bleibt bei der Forderung, Tierbestandsgrößen an Standorten und in Regionen zu deckeln. Dass technische Anlagen auch sicher sein müssen, ist selbstverständlich.“

Die vom BUND heute veröffentlichte Recherche zu Güllehavarien vom Juli 2015 bis Juli 2016, bestätigt die LINKE Forderung die Gülletransporte zu begrenzen. Von den dort aufgelisteten Güllehavarien sind zwei Drittel durch Verkehrsunfälle bei Transporten entstanden.

160923_Antw_BG_Schr._Frage_Gülletransporte