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„Lebensmittelkennzeichung muss klar und wahr sein. Dieses unbestrittene Prinzip muss konsequent umgesetzt werden. Im allgemeinen Sprachverständnis ist z. B. die Erwartung, dass wo Frischmilch drauf steht, keine länger haltbare (ESL-) Milch drin sein sollte. Dies muss klar aus der Kennzeichnung hervorgehen. Der aktuelle Kompromiss, beide Produkte als frisch, aber das eine zusätzlich als traditionell hergestellt, das andere als länger haltbar zu kennzeichnen, trägt wohl eher zur Verwirrung bei. Das Mindeste, was die Frischmilchherstellenden erwarten können ist eine kritische Prüfung der Erfahrungen mit dieser Kennzeichnung.“ , kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag die Antwort der Bundesregierung auf ihre Schriftliche Frage 4/580.

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„Dass die Bundesregierung diese verweigert, ist inakzeptabel. Dass sie die mit einer Studie aus dem Jahr 2014 begründet, ist absurd. Dass sie die Ergebnisse dieser Studie auch noch falsch interpretiert, lässt tief blicken und Vorsatz durchscheinen. Verantwortungsvolle Politik mit Weitsicht sieht anders aus. Denn laut der zitierten Studie des Verbraucherzentrale-Bundesverbands vzbv haben nur 20% der Verbraucher_innen die Bezeichnung „Frischmilch“ bei ESL-Milch für zutreffend gehalten. Deshalb fordert der vzbv schon lange eine eindeutigere Kennzeichnung von Konsummilch. Das ignoriert die Bundesregierung schlichtweg. Die Antwort der Bundesregierung zeigt, wie dringend eine Evaluation der Kennzeichnung von Konsummilch notwendig ist“

Hier finden Sie die Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 4/580.