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„Die heimische Landwirtschaft steht vor enormen Herausforderungen. Das betrifft die Sicherung unserer Ernährungssouveränität, die soziale Situation der Menschen, die von landwirtschaftlicher Arbeit leben, die Sicherung der natürlichen Lebensbedingungen, die Zukunft der ländlichen Räume und nicht zuletzt den Tierschutz. Ohne die Fehler im aktuellen System zu beheben und sich mit den Profitierenden anzulegen, wird es keine verlässlichen, akzeptierten und zukunftsfähigen politischen Rahmenbedingungen geben. Die Zukunftskommission Landwirtschaft muss dringend notwendige Antworten liefern, die heraus aus der Sackgasse führen. Und wenn die Ergebnisse nicht in Schubladen verschwinden sollen, muss auch das Parlament eingebunden werden“, so Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Kirsten Tackmann weiter:

„Ein Lippenbekenntnis der Bundesregierung zur heimischen Landwirtschaft reicht nicht. Es muss endlich kräftig in die Pedale getreten werden. Eine soziale und ökologische Landwirtschaft mit kostendeckenden Erzeugungspreisen im Interesse des Gemeinwohls ist möglich und nötig. Doch dazu muss auch die gesamte Lebensmittellieferkette in die Verantwortung genommen und bestehende Machtverhältnisse in Frage gestellt werden. Die Zusammensetzung der Zukunftskommission hat leider auch fachliche Lücken. Unter anderem ist tierärztlicher Sachverstand weder über die Tierärzteschaft noch über Wissenschaftseinrichtungen eingebunden. DIE LINKE wird sich im Interesse von Mensch und Natur in diese Debatten einmischen – für eine vorwärtsgewandte und zukunftsfähige Landwirtschaft.“

 

0672 / 7. September 2020 Pressemitteilung von Kirsten Tackmann
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F.d.R. Benjamin Wuttke