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„Die Bundesregierung muss dringend für die Klärung des Vorwurfs des illegalen Einsatzes des Medikaments kexxtone sorgen. Seit Januar 2013 ist das Mittel auf dem Markt. Im Hause Aigner liegen keine Daten zur Anwendung vor, wie meine Anfrage beim Agrarministerium ergeben hat“, so Dr. Kirsten Tackmann.

Die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion erkundigte sich, wie die Bundesregierung den unterstellten zunehmenden Einsatz des Medikaments „kexxtone“ zur Leistungssteigerung und Krankheitsprävention in der Milchviehhaltung bewertet. Hintergrund ist der Bericht „Doping für Turbokühe“ im ARD-Magazin Plusminus vom 12. Juni 2013.

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„Der von Plusminus erhobene Vorwurf, dass kexxtone zur Leistungssteigerung eingesetzt wird, konnte die Bundesregierung nicht ausräumen. Sie verweist lediglich auf die fehlende Zulassung als Leistungsförderer. Wie viel kexxtone tatsächlich eingesetzt wird, wisse sie nicht, so Staatssekretär Peter Bleser in seiner Antwort auf meine Anfrage. Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie den Vorwürfen konsequent nachgeht und die Datengrundlage dringend verbessert. Spätestens 2014, wenn die ersten Untersuchungsergebnisse vorliegen, muss kritisch geprüft werden, ob ggf. eine missbräuchliche Verwendung des Medikaments vorliegt.“

Das Medikament Kexxtone erhält den Wirkstoff Monensin. Dieser ist seit dem Jahr 2006 EU-weit als Futtermittelzusatzstoff verboten.

Hier die Antwort der Bundesregierung auf Dr. Kirsten Tackmanns schriftliche Frage zum Thema: