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„Die Koalition muss endlich deutlich mehr tun für die Weidetierhalterinnen und Weidetierhalter. Die kleinen Fortschritte wurden hart erkämpft. Dass zukünftig auch Kosten für den präventiven Herdenschutz der Weidetierhalter gefördert werden sollen und endlich die jahrelang angekündigte Änderung der Tierschutz-Hundeverordnung kommen soll ist überfällig.“ kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der LINKEN „Situation der Weidetierhaltung“ (Drs. 19/11806) 

 Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„Die Tierhaltung auf gut ausgestalteten Weiden ist eine tiergerechte und naturgemäße Landbewirtschaftungsform. Trotzdem ernährt insbesondere die Schaf- und Ziegenhaltung kaum mehr die Hirtin oder den Hirten. Dieses Missverhältnis muss dringend geändert werden. Vor diesem Hintergrund lässt es tief blicken wie wenig die Bundesregierung über die soziale Situation in der Weidetierhaltung weiß. Anstatt sich schützend vor die angeschlagenen Weidetierhalterinnen und Weidetierhalter zu stellen verkrümelt sie sich und schiebt die Verantwortung auf die Länder. Die angestoßenen Veränderungen zeigen, dass wir mit unserer Strategie richtig gelegen haben und weiter am Ball bleiben müssen. Die Weidetierhaltung braucht endlich mehr politische und finanzielle Unterstützung.“

Hier die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der LINKEN „Situation der Weidetierhaltung“ (Drs. 19/11806)