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„Die Neuausrichtung der EU-Fischerei auf mehr Nachhaltigkeit wird Schritt für Schritt konkreter. Damit gibt es erste hoffnungsvolle Zeichen für die verbliebenen Arbeitsplätze in der Fischerei und für die Umwelt. Ziel der Linksfraktion bleibt weiterhin die Bewirtschaftung nach dem Prinzip des höchstmöglichen Dauerertrags und Mehrjahresplänen – auch für die Ostsee“, so Dr. Kirsten Tackmann, Obfrau im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft zu Antwort der Bundesrepublik auf die Kleine Anfrage „Fischfangquoten im Jahr 2016“.

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„Wie die Antwort der Bundesregierung zeigt schrumpft die Fischerei nach wie vor. Von den 1.900 Seefischern Anfang der 90er Jahre gibt es aktuell nur noch knapp 1.000. Fischer im Haupterwerb gibt es nur noch 360, im Jahr 1998 waren es noch 822. Um einheimischen Seefisch als wertvolles Lebensmittel zu erhalten, werden eine nachhaltige Fischerei und ein Küstenzonenmanagement ebenso gebraucht wie die konsequente Bekämpfung der illegalen Fischerei.

Die Linksfraktion unterstützt alle Bemühungen, die kleinstrukturierte Küstenfischerei zu fördern. Investitionszuschüsse, sowie Maßnahmen zur Unterstützung einer regionalen Verarbeitung und Vermarktung sind der richtige Weg.

Leider verweigert die Bundesregierung mit Verweis auf den Datenschutz die Offenlegung der Projektnehmer, die in ihrem Auftrag Forschungsprojekte durchführen. DIE LINKE fordert dagegen Transparenz, denn die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, wer mit öffentlichem Geld für die Fischerei forscht.

Hier finden Sie die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage.