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„Die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU droht zu scheitern. Das Ziel der nachhaltigen Bewirtschaftung der Fischbestände sollte bis spätestens 2020 umgesetzt sein. Die Ursachen für die Probleme in der Meeresfischrei sind vielfältig. Trotzdem dürfen die wissenschaftlichen Fangquotenempfehlungen nicht ignoriert werden. Das EU-Fischereirecht muss eingehalten werden. Dass im Jahr 2020 laut Bundesregierung immer noch sieben von 25, für die deutsche Meeresfischerei relevante Fischbestände, über den wissenschaftlichen Empfehlungen liegt, ist fatal für Mensch und das Meeresökosystem.“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage zum Aktuellen Umsetzungsstand der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU.

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„Die geringen Bestandsgrößen vor allem beim östlichen Dorsch und westlichen Hering in der Ostsee ist katastrophal und bedeutet für die Beschäftigten der Fischerei, der Fischverarbeitung und –Vermarktung sowie der von Freizeitfischerei abhängigen Küstentourismus eine schwierige soziale Situation. Deutschland muss seine kommende EU – Ratspräsidentschaft dringend dazu nutzen, die bisherigen Ergebnisse der Reform der Gemeinsamen EU-Fischereipolitik gründlich zu evaluieren und wo nötig zu korrigieren, damit sie konsequenter auf eine sozial und ökologisch zukunftsfähige Meeresfischerei hinwirkt.“

Hier finden Sie die Antwort der Bundesregierung auf die KA zum Aktuellen Umsetzungsstand der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU (19/16507).

Hier finden Sie Anlage 1 , Anlage 2 und Anlage 3

Hier finden einen Nachtrag.