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„Leider haben die Koalitionsfraktionen heute im Agrarausschuss den Antrag der LINKEN abgelehnt. Wir fordern regionale und standortspezifische Tierhaltungsobergrenzen und die Schaffung wissenschaftlichen Grundlagen dafür. Obwohl auch der CDU-Abgeordnete Stier mehr Tierwohl forderte und die SPD offen für die Begrenzung ist, konnten die Regierungsfraktionen nicht über ihren Schatten springen“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann die heutige Beratung des Antrages „Bestandsobergrenzen für Tierhaltungen einführen“ (18/1872) im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft. Der Antrag wurde von CDU/CSU und SPD abgelehnt und von der grünen Fraktion unterstützt.

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„Die Linksfraktion will nicht große gegen kleine Betriebe ausspielen. Wir wollen auch keine Stallneubauten verhindern. Im Gegenteil, wir brauchen sie für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für Mensch und Tier im Stall. Aber wir brauchen klare Regeln gegen Megaställe und zu viehdichte Regionen. Damit kann auch die Akzeptanz vor Ort gestärkt werden. Deshalb setzen wir uns für eine flächengebunde Tierhaltung ein und für eine bessere regionale Verteilung. Eine Tierhaltung in Niedersachsen, die nur mit Gülletransporten nach Ostdeutschland existieren kann, ist nicht akzeptabel. Mal ganz davon abgesehen, dass sehr hohe Tierdichten aus Sicht des Seuchenschutzes sehr riskant sind. Darum wird DIE LINKE auch aus epidemiologischen Gründen die Diskussion zu Obergrenzen fortführen.“

Die abschließende Lesung des Antrages im Plenum erfolgt Anfang November.

 

Hier der Antrag der Bundestagsfraktion DIE LINKE.