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„Wenn sogar Stimmen aus der Union laut werden für eine Idee, ist ihre Umsetzung längst überfällig. Wie die Rückkehr zu regionalen Schlachthofstrukturen. Dass Schlachthofkonzerne zu den Risikostrukturen gehören, wissen wir schon lange, und die Pandemie macht es noch deutlicher. Haltungsnahe Schlachtstätten machen lange Tiertransporte überflüssig, Kontrollen sind effizienter. Dass sich die Bundesregierung nach wie vor weigert, selbst die völlig unnötigen Lebendtiertransporte in Drittstaaten zu verbieten, ist unverantwortlich – gegenüber den Tieren und den Menschen in den Fahrerkabinen der Tiertransporter, aber auch gegenüber Klima und Umwelt“, erklärt Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum Internationalen Tag gegen Tiertransporte am 1. Juli.

Tackmann weiter:

„Unsere europäischen Nachbarn zeigen, dass es anders geht. Und das Europäische Parlament hat diese Woche sogar einen Untersuchungsausschuss zum Thema angekündigt. Als EU-Ratspräsident muss Deutschland endlich von der Bremse gehen. Es muss verboten werden, dass lebende Tiere hunderte und tausende Kilometer durch die Lande gefahren werden statt Schlachtkörper oder Erbmaterial. Bundeseinheitliche Regelungen müssen endlich Rechtsicherheit auch für die Veterinärämter vor Ort schaffen, statt Konzernen durch juristische Graubereiche die Profite zu sichern. Auch das gehört dazu, wenn man den notwendigen Umbau der Tierhaltung ernst meint.“