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„Wenn die Bundesregierung noch immer keine Kenntnisse zu Schäden durch den Spätfrost und wiederholten Starkregen hat, dann zeigt das ein gerüttelt Maß Desinteresse an der existenziellen Bedrohung betroffener Betriebe.“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, die aktuelle Antwort der Bundesregierung auf ihre parlamentarische Anfrage.

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„In Brandenburg z. B. werden die Schäden allein in der Landwirtschaft schon jetzt auf 45 Millionen geschätzt. Dass LINKE und Grüne eine Sondersitzung des Agrarausschusses beantragt haben, ist deshalb nur folgerichtig. DIE LINKE will erstens Druck machen, damit sich die Bundesregierung unverzüglich eine Übersicht verschafft und dringend notwendige Unterstützung auch durch den Bund identifiziert. Zweitens wollen wir über eine Gesamtstrategie diskutieren, um auf zu erwartende zukünftige Starkregenereignisse besser vorbereitet zu sein. Und drittens müssen Betriebe besser bei der Vorsorge und bei der Absicherung vor Schäden durch vermutlich zunehmend auftretende Extremwetterereignisse unterstützt werden können.

 

In der neuen Wahlperiode gehört das Thema Klimaschutz im eignen Interesse dringend auch auf den Tisch der Agrarpolitik, da die Landwirtschaft selbst zu den direkt Betroffenen des Klimawandels gehört. Neben Anstrengungen zum Klimaschutz ist auch längst eine Anpassungsstrategie für die Landwirtschaft und den Gartenbau nowendig. Dazu werden bessere wissenschaftliche Grundlagen gebraucht, sowohl in der Agrarforschung als auch in der Klimafolgenforschung.“

Die Bundesregierung hat auf die schriftliche Frage von Dr. Kirsten Tackmann nach den Schäden durch Extremwetterereignisse in diesem Jahr erklärt, dass sie dazu keine Kenntnisse habe.

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