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Ökosystem Nord- und Ostsee besser schützen

„Meere sind die am wenigsten geschützten Gebiete der Erde. Sie stehen unter einem enormen Einfluss menschlichen Handelns. Das begrenzt auch die Widerstandsfähigkeit der Meeresökosysteme zum Beispiel gegen die Folgen des beginnenden Klimawandels. Die intensive Nutzung von Meeren und Küstengebieten durch hohen Fischereidruck, Gewinnung von Öl und Gas, Eintrag von Mikroplastik oder Schadstoffen über die Flusssysteme oder die Ausbreitung von urbanen Lebensräumen in Küstengebiete bringen diese Ökosysteme an ihre Belastungsgrenzen. Die Folgen sind sowohl Existenznot der Fischerei als auch Verlust biologischer Vielfalt. Der Weltbiodiversitätsrat hat genau vor einem Jahr seine düstere Einschätzung vorgelegt. Jetzt müssen endlich die richtigen Weichen gestellt werden: hin zu einer nachhaltigen Fischerei und einem effektiven Schutz der Meeresbiodiversität.“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag anlässlich des Tags des Meeres am 8. Juni.

Landwirtschaft muss Klima schonen – auch im eigenen Interesse

„Es ist alamierend, wenn der Sonderbericht des Weltklimarates IPCC darauf verweist, dass die aktuelle Landnutzung durch den Menschen mit einer der Hauptverursacher der globalen Erderwärmung ist. Ein einfaches Weiter so ist keine Option, denn das EU-Agrarmodell ist damit gescheitert. Die Landwirtschaft muss auch in eigenen Interesse ihren Beitrag dazu leisten, um die Klimakrise abzuwenden. Die Gemeinsame EU-Agrarpolitik muss endlich konsequent klima- und sozialgerecht ausgestaltet werden.“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag den IPCC-Sonderbericht des Weltklimarates, der den Schwerpunkt Klimawandel und Landsysteme hat.

Wälder brauchen Soforthilfe

Den Wäldern in vielen Regionen Deutschlands geht es schlecht. Mancher spricht gar von einem weiteren
Waldsterben. Allein die erwartete Schadholzmenge entspricht für 2018/2019 der Einschlagsmenge eines
ganzen Jahres. Ursachen sind Sturmschäden 2017, Dürre 2018, vermehrt auftretende Kalamitäten sowie ein
wachsendes Waldbrandrisiko. Daher benötigen wir umgehende Soforthilfemaßnahmen für den Wald“, so
Heidrun Bluhm, Mitglied des Haushaltsausschusses, und Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der
Fraktion DIE LINKE, zum Antrag der Fraktion für ein Sonderprogramm.

LINKER Antrag – Soforthilfemaßnahmen Wald

Die deutsche Forstwirtschaft steht durch die Auswirkungen des Klimawandels unter Druck. Extremwetterereignisse wie die Sturmschäden 2017, die anhaltende Dürre im Sommer 2018 sowie vermehrt auftretende Kalamitäten beschreiben die wachsenden Herausforderungen. 2018 sind über 30 Mio. m³ Schadholz angefallen. Daher fordert DIE LINKE ein Sonderprogramm „Soforthilfemaßnahmen für die Forstwirtschaft“ aufzulegen, das an die Bedingungen eines Waldumbaus und einer nachhaltigen Bewirtschaftung geknüpft ist.