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„Schweine müssen vor der Schlachtung sicher betäubt werden. Die Realität auf den Schlachthöfen hat sich zwar verbessert, ist aber weiter nicht befriedigend. Ein Großteil der ca. 55 Millionen Schweine, die jährlich in Deutschland geschlachtet werden, wird mittels CO2 betäubt. Das führt zu erheblichem Stress durch Atemnot und Erstickungsgefühl bei den Schweinen. Diese Problematik ist seit vielen Jahren bekannt. Getan hat sich jedoch bisher wenig. Klare Zielvorgaben durch die Europäische Kommission und der Bundesregierung müssen jetzt gesetzt werden um die Umstellung auf schonendere Verfahren mittelfristig zu realisieren.“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Tierschutzmaßnahmen bei der Betäubung von Schlachtschweinen“ (Drs.: 19/17927).

Dr. Kirsten Tackmann weiter: „Viele der Untersuchungsergebnisse zur tierschonenden Betäubung von Schlachtschweinen liegen bereits vor. Die Betäubung durch die Gase Argon oder Stickstoff sind z. B. Alternativen. Dass die Bundesregierung in ihrer Antwort diese Erkenntnisse nicht benennt zeigt den fehlenden politischen Willen hin zu stress- und schmerzärmeren Betäubungsmethoden. Zudem braucht es dringend eine Rechtsgrundlage um die Betäubungspraxis der Schlachtbetriebe zu erfassen. Sonst bleibt der zukünftige Umstellungsprozess ein Blindflug.“

Hier finden Sie die Antwort der Bundesregierung.