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„Die Weidetierhaltung, insbesondere von Schafen und Ziegen, ist die Verliererin der aktuellen Agrarpolitik, obwohl sie gesellschaftlich die höchste Akzeptanz geniesst. Ihr Beitrag zum Erhalt des Grünlandes, zur Pflege der Agrarkulturlandschaft und zur Deichsicherung wird nur unzureichend honoriert. Die erhöhten Aufwendungen für den Herdenschutz werden nur teilweise kompensiert…

Trotzdem besteht Bundesagrarminister Schmidt auf dem Dogma entkoppelter Direktzahlungen und verweigert damit weiter den tierhaltenden Betrieben die finanzielle Unterstützung, die aus Sicht der LINKEN zur Stärkung der Einkommen aus Weidetierhaltung dringend nötig und auch möglich ist“, kommentiert die agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE. die Antwort der Bundesregierung auf ihre Frage, ob diese willens ist Landwirtschaftsbetrieben mit Weidetierhaltung eine entsprechende Prämie zu zahlen, die es in anderen EU-Staaten gibt.

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„DIE LINKE bleibt bei ihrer Forderung nach Weidetierprämien. Die Bundesregierung jedoch verweigert nicht nur diese gezielte Unterstützung. Sie benachteiligt auch die einheimische Weidetierhaltung, denn andere EU-Staaten nutzen diese Möglichkeit gekoppelter Direktzahlungen. Der Verweis der Bundesregierung auf die Agrarumweltprogramme ist zynisch, da auch sie weiß, dass viele Betriebe sie aufgrund der Rahmenregelungen sie nicht nutzen können und das Geld ohnehin nicht reicht. Deshalb bleibt DIE LINKE bei ihrer Forderung nach Weidetierprämien.

Hier die Antwort der Bundesregierung.