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Tiefflug-Auslagerung in den Osten? Hahn und Tackmann gegen Militär-Tiefflüge

Das Verhältnis von Bundeswehr und Ostdeutschland ist ziemlich schillernd: Einerseits ist die Bundeswehr Strukturfaktor und bereitwilliger Arbeitgeber im deindustrialisierten Raum, andererseits kann eine Anstellung bei ihr bei Tod und Töten enden. Nicht zuletzt ist sie auch Landverwüster beim Waffen ausprobieren und Krieg proben auf den hiesigen Manöverplätzen. Der Osten ist also nicht nur verlängerte Werkbank, sondern auch verlängertes Rekrutierungs-, Aufmarsch- und Übungsgebiet für Bundeswehr und NATO-Truppen.

Starke Zunahme militärischer Überflüge in 2016 in der Region um das ehemalige Bombodrom Kyritz Ruppiner Heide

„Vieles bleibt unklar beim Thema Fluglärmbelastung durch militärischen Überflug und Tiefflug in unserer Region der Kyritz-Ruppiner Heide“ bemerkt MdB Dr. Kirsten Tackmann in ihrer Stellungnahme zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der LINKEN zum militärischen Flugbetrieb im Umkreis des ehemaligen Truppenübungsplatzes Kyritz – Ruppiner Heide.

Tackmann will’s wissen – Tiefflüge Bundeswehr

Die Bundeswehr hat sich offenbar die Neuordnung des Luftraums insbesondere über Ostdeutschland zunutze gemacht, um viel weitflächiger Tiefflüge zu üben als bisher. In dieser Kleinen Anfragen sollen Details zur Praxis der Tiefflüge der Bundeswehr erfragt werden. Aufbauend auf frühere Anfragen sollen zunächst generelle Informationen zur Frequenz der Flugtätigkeit und zur evtl. Kontingentierung von Tiefflügen durch die Luftwaffe eingeholt werden.