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Tackmann will’s wissen – Wirkung des Greenings im Rahmen der EU-Agrarförderung im Jahr 2018

Ein zentrales Element der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) in der Finanzperiode von 2014 bis 2020 ist das sogenannte Greening der Direktzahlungen (Erste Säule) mit dem Ziel einer klima- und umweltfreundlicheren Landbewirtschaftung. Wir interessieren uns für die Fortschritte und fragen daher jährlich nach den aktuellen Zahlen.

Kein Grund zum Feiern beim Thema Antibiotika

„Angesichts der Ergebnisse der Evaluation des Antibiotikaminimierungskonzepts der 16. AMG-Novelle ist der Jubel von Bundesregierung und Union bizarr. Die sehr ernsthaften Fragen bleiben unbeantwortet, warum immer noch zu häufig Antibiotika in der Nutzierhaltung verwendet werden und warum Reserveantibiotika nicht endlich aus den Ställen verbannt werden. Sich nur für die Reduzierung der Gesamtmenge abzufeiern zeigt, dass das Problem der Minimierung des Risikos von Antibiotikaresistenzen nach wie vor nicht verstanden oder ignoriert wird.“ So Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag zur Veröffentlichung des Evaluierungsberichts des Antibiotikaminimierungskonzepts der 16. AMG-Novelle.

LINKE begrüßt Verbändeforderungen nach Unterstützung des Herdenschutzes

„DIE LINKE teilt die gemeinsame Positionierung verschiedener Verbände zum Weidetiermanagement und Herdenschutz ausdrücklich, die die Unterstützung der Weidetierhaltung ins Zentrum stellt. Die geplante Erleichterung des Abschusses von Wölfen ist kein Ersatz für den dringend notwendigen Herdenschutz, für den mehr Unterstützung gebraucht wird. Deshalb ist die geplante Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes der Versuch, vom Versagen der Bundesregierung und der Koalition in den vergangenen Jahren abzulenken. Statt die Weidetierhaltung angemessen zu fördern, soll es nun die Jäger*innenschaft richten, ohne dass das eigentliche Problem gelöst wird: dass die Gemeinwohlleistungen der Weidetierhaltung nicht angemessen bezahlt wird – weder vom Markt noch von der Gesellschaft. Der Zugang zu Flächen wird immer schwieriger und teurer, eine Weidetierprämie wird weiter verweigert und der steigende Import von billigem Schaf- und Ziegenfleisch setzt die heimischen Weidetierhaltungen zusätzlich unter Druck.“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag die Empfehlungen verschiedener Verbände für bundeseinheitliche Standards zum Herdenschutz.

Tackmann will’s wissen – Agroforstsysteme

Gerade als Mitverursacher aber auch Betroffene von Arten- und Lebensraumverlust sowie Emittent von klimaschädlichen Gasen und Klimawandel ist die Landwirtschaft eine wichtige Partnerin, wenn es darum geht, umzuschalten auf eine Lebensmittelproduktion, die auch die biologische Vielfalt, unserer gemeinsamen natürlichen Lebensgrundlagen und das Klima schützt. Agroforstwirtschaft ist dabei eine vielversprechende Form der Landnutzung für Klimaschutz und –anpassung.

Beim Thema Agroforst hat Bundesregierung viel Luft nach oben  

„Agroforstsysteme als Kombination aus Gehölz- sowie Acker- oder Grünlandnutzung haben ein großes Potenzial für mehr Klima-, Boden- und Gewässerschutz und biologische Vielfalt. Gleichzeitig hat dieses Anbausystem mittel- und langfristig Vorteile für landwirtschaftliche Kulturen. Das hat zwar auch die Bundesregierung erkannt, aber die Taten sind noch übersichtlich. So stehen Landwirtinnen und Landwirte immer noch vor erheblichen Herausforderungen, wenn sie Agroforstsysteme auf landwirtschaftlichen Flächen etablieren möchten. Sie brauchen deutlich mehr Unterstützung vom Bund.“, so Dr. Kirsten Tackmann zur Antwort der Bundesregierung auf die schriftlichen Fragen Nr. 5/ 178 und 5/179.