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Tackmanns Bundestagsreport – Im Wald brennt es

Die Lage ist sehr ernst und entschlossene Soforthilfen überfällig. Aber sie kommen viel zu zögerlich, sind völlig unzureichend und kommen offensichtlich noch lange nicht dort an, wo sie dringend gebraucht werden.

Aus LINKER Sicht geht es mittel- und langfristig vor allem darum, auch den Nutzwald als gesundes und funktionierendes Ökosystem zu entwickeln, das in der Lage ist, sich vor Schädlingen und Extremwetterereignissen besser zu schützen. Die Waldstrategie 2050, die gerade im BMEL erarbeitet wird, muss gemeinwohlorientiert und nachhaltig gestaltet werden, also mit Augenmerk auf naturnahe Waldbewirtschaftung.

Tackmanns Bundestagsreport – Systemfehler Lebensmittelverschwendung

Auch die Lebensmittelerzeugung ist der kapitalistischen Verwertungslogik unterworfen. Statt sich an der sicheren Versorgung einer gesunden Bevölkerung zu orientieren, geht es darum, wie viel Geld damit verdient werden kann. Wir brauchen ein Wirtschaftssystem, in dem Lebensmittel wertgeschätzt und nicht im Zweifel sogar als Sonderangebot verramscht werden. Anreize für überflüssige Produktion müssen beseitigt, Resteverwertung unterstützt werden.

Weitere Thünen-Studie bestätigt wirtschaftliche Vorteile des Ausstiegs aus der chirurgischen Ferkelkastration

„Warum auch immer diese Studie lange unveröffentlicht blieb, sie bestätigt abermals die wirtschaftlichen Vorteile der Ebermast und der Immunokastration. Damit gibt es keinen Grund, den aus Tierschutzsicht zwingend nötigen endgültigen Ausstieg aus der chirurgischen Ferkelkastration weiter zu verzögern. Die Position der Tierärzteschaft und der LINKEN wird bestätigt. Das macht allerdings die gerade erfolgte Zulassung der Isofluran-Narkose wirtschaftlich unsinnig, zumal sie weder tier- noch arbeitsschutzgerecht ist. Schon gar nicht in der Hand von kurzbeschulten Tierhalterinnen und -haltern. Warum schlägt die Bundesregierung dennoch den wissenschaftlichen Rat ihrer eigenen Ressortforschung aus? Auf wessen Seite steht das Ministerium? Auf der Seite der Schlachthofkonzerne, die vernünftige Lösungen verweigern, oder der Erzeugerbetriebe, die von ihnen abhängig sind?“, fragt Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag zur neu veröffentlichten Studie des Thünen-Instituts.

Agrarbetriebe zahlen Zeche für inkonsequentes Düngerecht

„DIE LINKE sieht die Bundesregierung in der Pflicht endlich eine Düngeverordnung vorzulegen, die sowohl das Grundwasser als Gemeingut zuverlässig schützt als auch der Landwirtschaft verlässliche Rahmenbedingungen dafür setzt. Dass erneut die Düngeverordnung nachgebessert werden muss, ist Folge der Inkonsequenz der Bundesregierung auf Kosten der Agrarbetriebe.“ erklärt Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag.