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LINKE: Herdenschutz ins Zentrum der Wolfsdebatte rücken!

Die Rückkehr des Wolfes zu uns ist für alle eine Herausforderung – auch für uns als Gesetzgeber. Für DIE LINKE gehört vor allem der Herdenschutz ins Zentrum der Debatte – und wir unterstützen, was viele Weidetierhalter_innen fordern: einen Rechtsanspruch auf angemessene finanzielle Unterstützung beim Herdenschutz und Schadensausgleich, mehr Rechtsicherheit und mehr Forschung und Beratung durch ein Herdenschutzkompetenzzentrum.

Namentliche Abstimmung – Antrag LINKE/ GRÜNE für Weidetierprämie

Es ging um den gemeinsamen Antrag der Fraktionen DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Weidetierprämie für Schafe und Ziegen jetzt auf den Weg bringen“ (19/1691). Die SPD Abgeordnete des Wahlkreises 56, Dagmar Ziegler und der CDU-Abgeordnete Sebastian Steineke lehnten den Antrag ab und folgten somit der Beschlussempfehlung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft.

Kirsten Tackmann stimmte für die Weidetierprämie.

Schäferei unterstützen statt Jagd auf den Wolf eröffnen

In dieser Debatte geht es nicht nur um den Wolf und die Herausforderung, die mit seiner Rückkehr verbunden ist. Der Wolf ist oft der letzte Tropfen, der das Fass bei der Weidetierhaltung zum Überlaufen bringt. Die Schäfereien vor allen sterben schon länger – auch ohne Wolf. Die Weidetierhaltung braucht endlich die Weidetierprämie, einen bundesweiten Herdenschutz und Rechtssicherheit bei der Herdenschutzhundehaltung.

Tackmanns Bundestagsreport – Von Wolfsdebatten und der Notwendigkeit einer Weidetierprämie

In der Öffentlichen Anhörung zum Wolf am Mittwoch wurde klar, dass der Wolf nur ein zusätzliches Problem in der Schafhaltung darstellt. Den Schäferinnen und Schäfern steht das Wasser auch ohne ihn bis zum Hals – und das seit langem. DIE LINKE fordert nicht nur die Einführung der Weidetierprämie, sondern darüber hinaus einen Rechtsanspruch auf Unterstützung für einen rechtssicheren, angemessen finanzierten und praktikablen präventiven Herdenschutz.